Mittwoch, 7. Oktober 2015
Interkultureller Musikworkshop in Oberschützen am 9.10.
Live Demonstration und Workshop mit Harmonium, Tablas, Khartal (Kastagnetten aus Rajasthan) und Murchang (Maultrommel)
mit den Brüdern Pintoo, Haider und Iqbal Khan aus Rajasthan
Freitag, 9.10.2015 von 16:00 Uhr bis 17:40 Uhr
im Haus der Volkskultur in Oberschützen, Hauptstraße 25
Live Demonstration und Workshop Afghanische Musik (Tambura)
mit Isaq Rameshgar
Fr 13.11.2015, 16:00-17:40
Haus der Volkskultur, 7432 Oberschützen, Hauptstraße 25
Sonntag, 4. Oktober 2015
120.000 bei „Voices for Refugees“
„Ich bin stolz auf euch“
orf.at, 3.10.2015
Zehntausende Menschen haben bereits am Samstagnachmittag bei einer Großdemo in Wien ihre Solidarität mit Flüchtlingen bekundet - über 100.000 folgten schließlich dem Aufruf der Initiatoren des Konzertes „Voices for Refugees“ und kamen am Abend auf den Wiener Heldenplatz. In sozialen Netzwerken werden bereits Vergleiche mit dem Lichtermeer gezogen, „überwältigt“ von diesem „deutlichen“ Zeichen der Solidarität zeigte sich aber auch Bundespräsident Heinz Fischer. Mit „ich bin stolz auf euch“ bedankte er sich auf dem Heldenplatz bei den Organisatoren und beim Publikum - Fischer fand aber auch deutliche Worte gegen all jene, die versuchen, aus der Flüchtlingskrise Profit zu schlagen.
„Wichtiges und eindrucksvolles Zeichen“
Orf.at, 4.10.2015
Laut Polizeiangaben rund 120.000 Menschen haben am Samstag auf dem Wiener Heldenplatz bei einem Konzert unter dem Titel „Voices for Refugees“ Solidarität mit den Flüchtlingen gezeigt. Das Bild der Menschenmassen, die mit den Leuchten ihrer Handys zum unübersehbaren Meer aus Lichtern wurden, solle „um die Welt gehen“, wünschte sich Tote-Hosen-Sänger Campino am Ende der Veranstaltung.
Flüchtlinge: Anzahl fast halbiert
Burgenland.orf.at, 4.10.2015
Die Zahl der Flüchtlinge in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl) ist rückläufig. In dieser Woche haben rund 36.000 Flüchtlinge die Grenze bei Nickelsdorf überschritten. In den Wochen davor waren es jeweils zwischen 50.000 und 60.000.
orf.at, 3.10.2015
Zehntausende Menschen haben bereits am Samstagnachmittag bei einer Großdemo in Wien ihre Solidarität mit Flüchtlingen bekundet - über 100.000 folgten schließlich dem Aufruf der Initiatoren des Konzertes „Voices for Refugees“ und kamen am Abend auf den Wiener Heldenplatz. In sozialen Netzwerken werden bereits Vergleiche mit dem Lichtermeer gezogen, „überwältigt“ von diesem „deutlichen“ Zeichen der Solidarität zeigte sich aber auch Bundespräsident Heinz Fischer. Mit „ich bin stolz auf euch“ bedankte er sich auf dem Heldenplatz bei den Organisatoren und beim Publikum - Fischer fand aber auch deutliche Worte gegen all jene, die versuchen, aus der Flüchtlingskrise Profit zu schlagen.
„Wichtiges und eindrucksvolles Zeichen“
Orf.at, 4.10.2015
Laut Polizeiangaben rund 120.000 Menschen haben am Samstag auf dem Wiener Heldenplatz bei einem Konzert unter dem Titel „Voices for Refugees“ Solidarität mit den Flüchtlingen gezeigt. Das Bild der Menschenmassen, die mit den Leuchten ihrer Handys zum unübersehbaren Meer aus Lichtern wurden, solle „um die Welt gehen“, wünschte sich Tote-Hosen-Sänger Campino am Ende der Veranstaltung.
Flüchtlinge: Anzahl fast halbiert
Burgenland.orf.at, 4.10.2015
Die Zahl der Flüchtlinge in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl) ist rückläufig. In dieser Woche haben rund 36.000 Flüchtlinge die Grenze bei Nickelsdorf überschritten. In den Wochen davor waren es jeweils zwischen 50.000 und 60.000.
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Treffen des Arbeitskreises für Asylwerber
Beim heutigen Treffen ging es wieder um die Einteilung der Deutschkurse für den Monat Oktober, die in Aschau und in Oberschützen je dreimal wöchentlich stattfinden.
Auch Bgm. Günter Toth nahm daran teil, um sich über die Aktivitäten und das Miteinander in der Großgemeinde Oberschützen zu informieren.
Einige Asylwerber wurden beim UFC Oberschützen als Mitglieder aufgenommen und konnten bereits in der Reserve ihr Debüt geben.
Seitens des Karateclubs Oberschützen besteht die Einladung zur Teilnahme am Training.
Die Kraftkammer in Oberschützen darf dreimal pro Woche benützt werden, in Aschau wird Kettlebell (Kugelhanteln) trainiert.
Malkurs und psychologische Betreuung werden angeboten.
Das Arbeitsprojekt am Bauhof ist gestartet.
Geplant wird:
Termin für das nächste Treffen des Arbeitskreises:
Do, 29.10.2015, um 16:30 im Café Hainisch
Auch Bgm. Günter Toth nahm daran teil, um sich über die Aktivitäten und das Miteinander in der Großgemeinde Oberschützen zu informieren.
Einige Asylwerber wurden beim UFC Oberschützen als Mitglieder aufgenommen und konnten bereits in der Reserve ihr Debüt geben.
Seitens des Karateclubs Oberschützen besteht die Einladung zur Teilnahme am Training.
Die Kraftkammer in Oberschützen darf dreimal pro Woche benützt werden, in Aschau wird Kettlebell (Kugelhanteln) trainiert.
Malkurs und psychologische Betreuung werden angeboten.
Das Arbeitsprojekt am Bauhof ist gestartet.
Geplant wird:
- ein Benefizkonzert am 7. November, um 15 h im Gemeindesaal Oberschützen
- die Gründung des Vereins "Miteinander in Oberschützen"
- Nüsse sammeln
- kulinarische Gerichte anderer Länder kennen lernen
Termin für das nächste Treffen des Arbeitskreises:
Do, 29.10.2015, um 16:30 im Café Hainisch
Mittwoch, 30. September 2015
Leben ohne Perspektive in Syrien
Syrien: Absolute Perspektivlosigkeit
orf.at, 30.9.2015
Mehr als vier Jahre nach Beginn der gescheiterten Revolution gibt es in Syrien kaum einen Ort mehr, der nicht mittelbar oder unmittelbar vom verheerenden Bürgerkrieg betroffen ist. Dieser hat in den letzten vier Jahren mindestens 200.000 Menschen das Leben gekostet und unzählige Syrer in die Flucht getrieben.
Bürgerkrieg in Syrien
Süddeutsche Zeitung, 20.9.2015
Sieben Syrer erzählen, wie sie im Krieg leben
Wenn der Tod vom Himmel fällt, beginnt die Arbeit der Freiwilligen von Aleppo. In den Trümmern suchen sie erst nach den Überlebenden.
Bischof von Aleppo fordert Einstellung der Waffenlieferungen an IS
![]() |
| Chaldäisch-katholischer Bischof Antoine Audo von Aleppo |
Bischof von Aleppo glaubt nicht an militärische Lösung in Syrien
Katholisch.de - 29.09.2015
Der Syrienkonflikt ist nach Einschätzung des katholischen Bischofs von Aleppo nicht militärisch zu lösen. Daran werde auch das verstärkte Engagement Russlands nichts ändern, sagte das chaldäische Oberhaupt Antoine Audo am Dienstag der österreichischen Presseagentur Kathpress. Nötig sei eine politische Lösung; diese könne es nur geben, wenn die Waffenlieferungen an die Konfliktparteien eingestellt würden.
Vor allem der "Islamische Staat" (IS) lasse sich durch einen Waffen-Lieferstopp bezwingen. Der IS sei eine "armselige Kreation von Terroristen", die an einer instabilen Lage in der Region interessiert seien, so der Bischof. Im Grunde gehe es um den immer gleichen innerislamischen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten.
Bereits am Montag hatte Audo in den "Salzburger Nachrichten" die Einschätzung geäußert, es müsse eine Übergangslösung für Syriens Staatschef Baschar al-Assad gefunden werden. Erst dann könne es "eine Lösung mit Sunniten, Alawiten, den verschiedenen Konfessionen" geben.
"Assad hat Syrien ein gewisses Maß an Ordnung gegeben"
Zugleich betonte der Bischof, Assad habe Syrien als einem Land mit einer großen ethnischen und religiösen Vielfalt ein gewisses Maß an Ordnung gegeben. Christen hätten weitgehend Sicherheit und Wohlstand genossen und keinen religiösen Extremismus fürchten müssen.
Vor dem Krieg lebten in Syrien seinen Angaben zufolge rund 1,5 Millionen Christen. Zwei Drittel davon seien aus dem Land geflüchtet. In Aleppo habe es vor dem Krieg rund 150.000 Christen gegeben, inzwischen seien es noch rund 50.000.
Audo ist Hauptreferent der derzeit in Salzburg stattfindenden Jahrestagung der "Initiative Christlicher Orient". Der Bischof gehört dem Jesuitenorden an und ist seit 1992 der Oberhirte der chaldäischen Katholiken in Nordsyrien. Aleppo, einst bedeutendes Wirtschaftszentrum, zählt zu den umkämpftesten Städten im Syrienkrieg. Während Regierungstruppen den Westteil Aleppos kontrollieren, beherrschen Rebellen die Viertel im Osten. Auch der IS will die Stadt einnehmen.
Bischof: Leben in Aleppo heißt Bomben, kein Strom, kein Wasser
Salzburg, 29.09.2015 (KAP) Täglich Tote und Verwundete durch Bomben und Schießereien, kein Strom, kein Wasser, ständig steigende Nahrungsmittelpreise - das ist die aktuelle Situation in der nordsyrischen Stadt Aleppo. Zehntausende fliehen deshalb nach Europa, wie der örtliche chaldäisch-katholische Bischof Antoine Audo am Dienstag in Salzburg in einem Interview mit "Kathpress" unterstrich.
Montag, 28. September 2015
Nur eine kleine Verschnaufpause
Ich gönn sie mir, und möchte Euch vom Alltagschaos berichten.
Eine iranische Familie, zusammen mit 11 jungen Männern, lebt in einer der lange Jahre schon bekannten organisierten Unterkunft und fällt ob der groben, verächtlichen Behandlung immer tiefer in Depression. Jeder Tag wird schwerer. Sie wissen keinen Ausweg, obwohl sie die Möglichkeiten hätten, in eine freundschaftliche Gemeinschaft zu wechseln, wo alles für sie besser würde; Freunde aus der Heimat, eigenständiges Wohnen, eine Dorfgemeinschaft die sich - wie Ihr in Oberschützen - voll für ein Miteinander engagiert.
Wer fragt, warum dieser Wechsel nicht möglich sein sollte, bekommt die Antwort: keine Verlegung in ein anderes Bundesland. Der administrative Aufwand ist zu hoch. Was wirklich zu hoch ist, ist die Pein, die die Menschen in dieser organisierten Unterkunft bezahlen müssen. Sie besteht seit mehr als 10 Jahren. Ist es Gnade, Gerechtigkeit, die hier waltet? Ich nenne es Grausamkeit am Nächsten! Die Schliessung der Unterkunft m u s s erstritten werden.
Und was hört man aus Traiskirchen? Da hat Vernunft eingesetzt: ein aus Syrien geflüchteter Mann kam vorgestern an und konnte nach Fingerabdrucknahme gleich weiter zu der Familie reisen, mit der er seit Kindheit befreundet war.
Das war meine kleine Verschnaufpause. Danke für Euer Zuhören,
Irmgard
Eine iranische Familie, zusammen mit 11 jungen Männern, lebt in einer der lange Jahre schon bekannten organisierten Unterkunft und fällt ob der groben, verächtlichen Behandlung immer tiefer in Depression. Jeder Tag wird schwerer. Sie wissen keinen Ausweg, obwohl sie die Möglichkeiten hätten, in eine freundschaftliche Gemeinschaft zu wechseln, wo alles für sie besser würde; Freunde aus der Heimat, eigenständiges Wohnen, eine Dorfgemeinschaft die sich - wie Ihr in Oberschützen - voll für ein Miteinander engagiert.
Wer fragt, warum dieser Wechsel nicht möglich sein sollte, bekommt die Antwort: keine Verlegung in ein anderes Bundesland. Der administrative Aufwand ist zu hoch. Was wirklich zu hoch ist, ist die Pein, die die Menschen in dieser organisierten Unterkunft bezahlen müssen. Sie besteht seit mehr als 10 Jahren. Ist es Gnade, Gerechtigkeit, die hier waltet? Ich nenne es Grausamkeit am Nächsten! Die Schliessung der Unterkunft m u s s erstritten werden.
Und was hört man aus Traiskirchen? Da hat Vernunft eingesetzt: ein aus Syrien geflüchteter Mann kam vorgestern an und konnte nach Fingerabdrucknahme gleich weiter zu der Familie reisen, mit der er seit Kindheit befreundet war.
Das war meine kleine Verschnaufpause. Danke für Euer Zuhören,
Irmgard
Montag, 21. September 2015
Flüchtlinge: Fakten zu Jobs & Sozialleistungen
Mit der großen Zahl an durchreisenden Flüchtlingen stellt sich derzeit oft die Frage, wie sich das auf den ohnehin schwächelnden Arbeitsmarkt auswirkt. Auch die Frage nach Sozialleistungen taucht auf. Hier ein Faktencheck.
burgenland.orf.at - 21.9.2015
Asylwerber in Österreich dürfen keiner Arbeit nachgehen. Es gibt nur einige wenige Tätigkeiten, die sie - wenn überhaupt - für einen geringen Betrag ausüben dürfen. So dürfen Asylwerber etwa in organisierten Unterkünften Hilfstätigkeiten ausüben - zum Beispiel putzen, ausmalen, reparieren. Und sie dürfen dafür nicht mehr als sechs Euro in der Stunde bekommen.
Sie dürfen auch gemeinnützige Tätigkeiten ausüben - aber nur für Gemeinden, Land oder Bund - und hier auch nur vorübergehend und anlassbezogen, nie auf Dauer. Asylwerber dürfen grundsätzlich auch als Saisonarbeiter tätig sein. Allerdings gibt es hier Kontingente pro Bundesland. Im Burgenland etwa gibt es im Tourismus ein Kontingent von maximal zehn Asylwerbern in der Sommersaison.
AMS Burgenland: 57 Vormerkungen
Abgesehen davon dürfen Asylwerber auch selbständig tätig sein, allerdings erst drei Monate nach Zulassung zum Asylverfahren und mit einer großen Einschränkung. Es dürfen nur Bereiche sein, für die man keinen Gewerbeschein braucht - zum Beispiel als Dolmetscher, Nachhilfelehrer, Musiker oder Werbegrafiker. Die Möglichkeiten sind also gering.
Beim AMS Burgenland sind derzeit 57 Asylwerber vorgemerkt, der überwiegende Teil schon seit Jahren. Der derzeitige Zustrom von Asylwerbern werde heuer keine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben, meint AMS-Burgenland-Chefin Helene Sengstbratl. Und nächstes Jahr werde es drauf ankommen, wie gut und schnell die Betroffenen Deutsch lernen, um überhaupt einsetzbar zu sein, so Sengstbratl.
Sozialleistungen: Die Fakten
Neben der Arbeitsfrage beschäftigt viele auch die Frage nach Sozialleistungen. Oft heißt es, Asylwerber würden mehr bekommen als hilfsbedürftige österreichische Familien. Die Fakten: Asylwerber haben keinen Anspruch auf Sozialhilfe, Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld oder Heizkostenzuschuss.
Was Asylwerber tatsächlich bekommen, ist die Grundversorgung. Wer in einer organisierten Unterkunft lebt und dort zu Essen bekommt, erhält 40 Euro Taschengeld pro Monat. Wer sich selbst in einer Privatunterkunft einmietet und selbst versorgt, bekommt einen Mietzuschuss und Verpflegungsgeld. Bei einer vierköpfigen Familie sind das in Summe 820 Euro. Und damit muss die ganze Familie auskommen.
Flüchtlinge und die Jobfrage
Dass Europas Politiker in der Flüchtlingskrise so tief zerstritten sind, hat viele Gründe - die meisten davon sind innenpolitisch motiviert. Im Zentrum steht die Sorge vor einer politischen Debatte darüber, ob Flüchtlinge einheimische Arbeitslose vom Jobmarkt verdrängen. Der deutsche Ökonom Holger Bonin warnt davor, die beiden Gruppen „gegeneinander auszuspielen“. Er räumt ein, dass das schwierig sei - ein Weg sei es, mit falschen Vorstellungen davon, wie der Arbeitsmarkt funktioniert, aufzuräumen. Der sei nämlich viel flexibler, als man glaube, so der Experte.
Lesen Sie mehr auf orf.at
Abonnieren
Posts (Atom)



